Partnersuche

Ich habe für Partnersuche einen eigenen Menüpunkt gewählt, weil ich weiß, wie brennend dieses Thema für alle ist, besonders für uns mit speziellen Neigungen.

Wer kennt nicht den Gedanken: „Mit dem richtigen Partner wäre alles gut.“ ? „Wenn ich doch nur endlich einen passenden (Spiel) Gefährten finden würde.“
Und dann macht man Abstriche: „Der brauch ja nur offen zu sein.“ „ Soll mich nur so verstehen oder wenigstens akzeptieren.“

Viele empfinden die Single-Zeit als beschwerlich. Wir fragen uns, wohin mit unseren Sehnsüchten und wie wir mit unserer Einsamkeit, den Zweifeln und der Hoffnungslosigkeit umgehen können.
Oft konzentrieren wir uns so sehr auf unseren Partnerwunsch, dass alles andere unwichtig erscheint und wir die Lust am Leben (ohne Partner) verlieren und immer weniger Lebensqualität empfinden. Es scheint, unser Wunsch verselbständigt sich, wird manchmal zur Fixierung und macht uns das Leben regelrecht „madig“. Es fällt uns schwer, für anderes Energie und Motivation aufzubringen, oft vergraben wir uns, immer auf der Suche, z.B. im Internet. Manchmal schotten wir uns ab und leben in unserer Fantasie. Wir „begnügen“ uns immer öfter mit uns selbst, in dem Versuch besser mit unserem Wunsch und unserem Trieb klar zu kommen.
Unser „Selbst-Hand-anlegen“ wird immer ausgiebiger, ausschweifender und doch finden wir keine wirkliche Erfüllung und Befriedigung darin. Wir werden unzufriedener, muffeliger, unzugänglicher und wirken dadurch unattraktiver, was eher kontraproduktiv für unsere Wunscherfüllung ist.

Lernen wir, diese „Singlezeit“ als Vorbereitungszeit zu nutzen, so finden wir unsere Lebensqualität wieder und vor allem schaffen wir so die Grundvoraussetzungen, unseren passenden Partner zu finden.

Wir beschäftigen uns auch damit, wie der Mensch funktioniert, wie er auf das andere Geschlecht wirkt. Was wirkt wirklich anziehend und attraktiv und was weniger. Das meiste läuft unbewusst ab, sowohl das, was wir ausstrahlen als auch das, was wir als anziehend empfinden.
Erkennen und verstehen wir die innersten und unbewussten Vorgänge in uns und anderen, so können wir die hinderlichen Mechanismen und Einstellungen in förderliche Automatismen (Gewohnheiten) umwandeln.
Dazu gehört auch unsere innere, meist unbewusste, Selbsteinschätzung. Durch gemeinsames Umwandeln vermeintlicher Schwächen zu Stärken und Fähigkeiten, finden wir wieder mehr zu uns selbst und unserer Lebensfreude, was uns deutlich attraktiver für andere Menschen macht.

Das erfordert besondere Offenheit und Experimentierfreudigkeit, denn es sind für manche total neue Ansätze, die manchmal erst durch bewusstes Ausprobieren und eigenes Erfahren angenommen und integriert werden können.